machen oder tun?

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machen ist das breite Alltagsverb für herstellen, erledigen und unternehmen; tun ist enger und steht vor allem vor unbestimmten Wörtern wie „etwas“ und „nichts“ sowie in festen Wendungen.

machen

Etwas herstellen oder erledigen, immer mit konkretem Objekt: Hausaufgaben machen, Kaffee machen, Urlaub machen. Im Zweifel ist „machen“ richtig.

Ich mache das Frühstück.I'm making breakfast.

tun

Vor „etwas“, „nichts“, „alles“ und in festen Wendungen: Was tust du? Es tut mir leid. Das tut weh.

Ich habe nichts getan.I haven't done anything.

Der Fehler

Ich tue meine Hausaufgaben.

Ich mache meine Hausaufgaben.

Ein konkretes Werk wird gemacht, nicht getan. „tun“ passt vor unbestimmten Wörtern, nicht vor einem klaren Objekt.

Faustregel

Steht ein greifbares Objekt da (Kaffee, Fotos, Hausaufgaben)? Dann machen. Steht dort „etwas“, „nichts“ oder eine feste Wendung? Dann tun.

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