Klimax und Parallelismus als syntaktisches Stilmittel
Climax and parallelism as a syntactic stylistic device
Rhetorische Dreiergruppen, Parallelismus und Klimax: syntaktisch gleichgebaute, sich steigernde Glieder zur rednerischen Wirkung.
Struktur
[Glied A], [Glied B], [Glied C] - gleichgebaut und steigernd
Details
- Wortart
- Rhetoric
- Register
- Formal/literary
Erklärung
Parallelismus und Klimax sind rhetorische Figuren der Syntax. Der Parallelismus wiederholt dieselbe grammatische Struktur über mehrere Glieder hinweg; die Klimax ordnet diese Glieder in steigender Intensität, vom schwächsten zum stärksten. Zusammen, oft als Dreiergruppe (rhetorische Trias), verleihen sie Prosa und Rede Rhythmus, Ebenmaß und Wucht.
- Er kam, er sah, er siegte. - Caesars Trias: parallel und steigernd.
- Er prüfte, er wog ab, er entschied. - Gleicher Bau, wachsende Wucht.
- Nicht mit Worten, nicht mit Versprechen, sondern mit Taten überzeugte er. - bis zum stärksten Glied.
Für die volle Wirkung müssen die Glieder grammatisch gleichgebaut und so geordnet sein, dass jeder Schritt den vorigen übertrifft.
Häufige Fehler: Die Klimax misslingt bei zufälliger oder fallender Ordnung - das stärkste Glied gehört ans Ende. Der Parallelismus bricht, wenn sich die Glieder im Bau unterscheiden (eine Nominalphrase neben einem vollen Satz schwächt die Figur). Setzen Sie diese Mittel nur in nachdrücklichen, formellen oder literarischen Passagen ein; Übermaß wirkt schwülstig.
Über Klimax und Parallelismus als syntaktisches Stilmittel
Rhetorische Dreiergruppen, Parallelismus und Klimax: syntaktisch gleichgebaute, sich steigernde Glieder zur rednerischen Wirkung.
'Er prüfte, er wog ab, er entschied.' Gleicher Bau, steigende Wucht. ' mit Worten, nicht mit Versprechen, sondern mit Taten überzeugte er.' Parallelismus und Klimax verleihen Reden Nachdruck und Rhythmus.
Achtung
The triad ('Veni, vidi, vici' principle) is the canonical figure; for full effect the members must be grammatically parallel and ordered from weakest to strongest.