Hände falten, Goschn halten
fold your hands and shut up (Bavarian-Austrian phrase: be quiet and behave)
Herkunft
Bairisch-österreichische Redensart; „Goschn“ (auch „Gosche/Goschen“) heißt Mund/Maul. Wörtlich „die Hände falten und den Mund halten“ - eine Aufforderung, still zu sein und zu gehorchen. Sie geht auf Schulmerksprüche und Gebetsdisziplin des frühen 20. Jahrhunderts zurück und wird heute meist kritisch verwendet, um Duckmäuserei und blinde Autoritätsgläubigkeit anzuprangern.
Bausteine
Wörter in diesem Ausdruck
Grammatik, die dieses Wort verwendet
- Wechselpräpositionen mit Akkusativ (Wohin?)Two-way prepositions with accusative (Wohin? / where to)
- Temporale Präposition 'vor' (+ Dativ)Temporal preposition 'vor' (before, + dative)
- Temporalsatz mit 'bevor'Temporal clause with 'bevor' (before)
- Infinitivkonstruktion 'ohne ... zu' / 'anstatt ... zu'Infinitive construction 'ohne ... zu' / 'anstatt ... zu' (without / instead of doing)
Beispiele
Jetzt is : Hände , Goschn !
Quiet now: fold your hands and shut up!