Konjunktiv I (indirekte Rede)
Subjunctive I (reported speech)
Der kennzeichnet die indirekte Rede, besonders in Nachrichten und Berichten. Typische Formen: er sei, er habe, er werde, er komme.
Struktur
Verbstamm + Konjunktiv-I-Endung (er sei, er habe, er werde, er komme)
Details
- Wortart
- Mood
- Register
- Formal/written
Erklärung
Der Konjunktiv I kennzeichnet die indirekte Rede und ist typisch für Nachrichten, Protokolle und wissenschaftliche Zusammenfassungen. Er signalisiert, dass man fremde Aussagen wiedergibt und sie sich zu eigen macht.
Er wird aus dem Verbstamm + Konjunktivendung gebildet und unterscheidet sich am deutlichsten in der 3. Person Singular vom :
- sein → er sei
- haben → er habe
- werden → er werde
- kommen → er komme
- machen → er mache
Beispiel: Der Sprecher betonte, die Regierung habe alles unter Kontrolle. - The spokesperson stressed that the government had everything under control.
Beispiel: Sie sagt, sie sei krank und komme morgen nicht. - She says she is ill and won't come tomorrow.
Typischer Fehler: Anders als im Englischen wird die Zeit nicht zurückverschoben. Er sagte, er sei krank - der bleibt, auch wenn das Einleitungsverb in der Vergangenheit steht. Außerdem fällt dass oft weg, sodass die Hauptsatzstellung erhalten bleibt: Er sagt, er habe keine Zeit.
Über Konjunktiv I (indirekte Rede)
Der kennzeichnet die indirekte Rede, besonders in Nachrichten und Berichten. Typische Formen: er sei, er habe, er werde, er komme.
sein → er sei · haben → er habe · werden → er werde · kommen → er komme. Beispiel: Der Minister erklärte, die Lage sei stabil und man werde reagieren.
Achtung
The Konjunktiv I does not move tenses back like English: 'Er sagte, er sei krank' = he said he was ill.