Bahnhofskino
a wild/lurid spectacle; a chaotic scene (jocular; lit. 'station cinema')
Herkunft
„Bahnhofskino“ ist ein Determinativkompositum aus „Bahnhof“ und „Kino“ (mit Fugen-s) und bezeichnete historisch die meist an Bahnhöfen gelegenen Kinos, die billig produzierte Genrefilme, Wochenschauen und ab den 1970ern zunehmend Sex- und Actionfilme zeigten. Daraus wurde ein Synonym für „Schmuddelkino“, also für trashige, reißerische Unterhaltung. Übertragen wird der Ausdruck heute scherzhaft für eine absurde, chaotische oder peinliche Szene gebraucht, die man wie einen schrägen Trashfilm verfolgt.
Bausteine
Wörter in diesem Ausdruck
Beispiele
Die war reinstes Bahnhofskino.
Yesterday's argument was a total circus.